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Juni 2019, Salzburger Nachrichten, aus dem Artikel "Sie geht mit dem Fahrrad auf Tournee"

 

Sie ist 29 Jahre, freischaffende Künstlerin in Salzburg und startet nächste Woche eine außerdewöhnliche Konzerttournee für den guten Zweck:

Franziska Strohmayr radelt 530 Kilometer von Salzburg nach Leipzig, die Violine auf dem Rücken und Bachs Solowerk (BWV 1001 - 1006) im Gepäck. Während der zwölftägigen Tour wird sie Konzerte in Kirchen in Salzburg, Schärding, Regensburg, Bayreuth, Jena, Eisenach und in der Thomaskirche in Leipzig geben. Der Erlös geht an Die gemeinnützige Organisation Live Music Now, die Musik zu jenen Menschen bringt, die kein Konzert besuchen können.

 


"Was für eine geniale Unternehmung. Großartig!"

... "Vielen Dank für die beeindruckende Stunde in der Stadtpfarrkirche Schärding. Bereits die ersten Takte der Passacaglia aus Bibers letzter Mysteriensonate zogen uns in einen ganz eigenartigen Bann. Ein Gesamterlebnis, das noch lange nachwirken wird."...

"Wir sind immer noch erfüllt von Ihrem wundervollen Konzert in der Ägidienkirche in Regensburg."


MDR

 

Mit Bach unterwegs von Salzburg bis Leipzig

 

von Olaf Nenninger

 

Die kleinen Streifen schwarzen Kettenöls in ihrem Gesicht passen so gar nicht zu dem strahlend weißen Geigenkoffer auf ihrem Rücken. Das Fahrrad dunkel, die prall gefüllten Fahrradtaschen knallgelb: Franziska Strohmayr mag den Kontrast.

 

Salzburger Nachrichten SN

 

Salzburger Violistin radelt auf Tournee bis Leipzig

 

von Hermann Fröschl

 

Über 500km am Fahrrad, und die Violine im Koffer am Rücken: Franziska Strohmayr gibt ungewöhnliche Gastspiele für einen guten Zweck.

 

 

 

Sachsen Sonntag

 

Katzers Kolumne: eine Violinistin radelt nach Leipzig

 

von Regina Katzer

 

Bevor sie am morgigen Donnerstag um 13 Uhr in der Thomaskirche spielt, hat sie in Schärding, Regensburg, Bayreuth, Jena und Eisenach schon Hunderte mit der Musik Johann Sebastian Bachs glücklich gemacht – und viele Spenden für „Live Music Now“ gesammelt.

Augsburger Allgemeine

 

Franziska Strohmayr spielt bei ihrer Konzertreihe alle Bach-Solosonaten in St. Jakob.

 

von Oliver Wolff

 

Die 28-Jährige versucht in ihren durchsichtigen Interpretationen, den Zeitgeist von Bach zu treffen, anstatt Bach romantisiert mit viel Vibrato und Ausdruck zu spielen.

 

 


Oktober 2016, Augsburger Allgemeine, aus dem Artikel „Konzert: Gemeinsam singen und zuhören“

 

 

Den Auftakt des Konzerts machten die Streicher des Orchesters mit dem Concerto grosso „Palladio“ von Karl Jenkins. Bekannt daraus ist der erste Satz, das Allegretto, aus einem Werbespot. Dirigent Wolfgang Reß wählte ein nicht zu schnelles Tempo, sodass die Zuhörer die Musik vollends auskosten konnten.

 

Beim zweiten Satz, dem Largo, hoben sich langsam die beiden virtuosen Soloviolinen aus dem Streicherensemble hervor. Dem elegisch anmutenden Motiv, das Franziska Strohmayr feinfühlig interpretierte, entgegnete Sandro Roy mit seinem eindrucksvollen Spiel etwas Tröstendes. Beide Soli mündeten in ein gemeinsames Spiel voller Zuversicht, das sich im dritten Satz, dem Vivace, fortsetzte.

 

 

März 2016, www.klassikinfo.de, aus dem Artikel: "Menschenzugewandtheit"

 

 

Beeindruckend danach die junge Geigerin Franziska Strohmayer mit ihrer ungemein suggestiven Interpretation der „Agnes Umspielungen für Violine solo“ – eine Paraphrase über Themen aus Orffs „Bernauerin“, bei der der ausführende Musiker – wie Hiller erzählte – mitunter einen ganzen Schlagwerkapparat zu ersetzen hat.

 

 

 

 

 

 

März 2016, Südwest Presse, aus dem Artikel „Eine umfassende Hommage an Wilfried Hiller“

 

„In den technisch-anspruchsvollen Solo-Stücken, die weder eingängige Melodien noch Harmonien scheuen, selten aber konventionell tonal klingen, brillierte […] die Salzburgerin Franziska Strohmayr (Violine) mit virtuoser Frische, Spürsinn und reflektierter Tiefe.“

 

 


Oktober 2013, Augsburger Allgemeine, aus dem Artikel "Atemberaubendes Klangerlebnis"

 

 

Als Star des Konzerts brillierte Solistin Franziska Strohmayr, die sich in Antonio Vivaldis „L’Autunno“ (Der Herbst) als leidenschaftliche Solistin erwies. Mucksmäuschenstill erlebte das Publikum die von fallendem Laub und stürmischem Wind geprägten Stimmungen der Jahreszeit, die traumhaft sicher sowie klang- und gefühlvoll über die Saiten ihrer Violine glitten.

 

 

Februar 2013, Stadtberger Bote, aus dem Artikel „Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an"

 

 

Die in London studierende Geigerin Franziska Strohmayr – ebenfalls mehrfache Preisträgerin – begeisterte mit Camille Saint Saens „Rondo Capriccioso“, wunderbar gespielt, einfühlsam und technisch brillant. Mit ihrem warmen, seelenvollen Ton gelang es ihr, makellose Technik mit innigem Gefühl zu verbinden. Camille Saint Saens hätte applaudiert.